Für bessere Radwege: Verkehrsplaner, Verwaltung und ADFC in Gudensberg unterwegs

Michelle Ries und Dr. Sascha Baron, Verkehrsplaner vom Ingenieurbüro Sweco, Ullrich Horstmann und Olaf Asmer vom ADFC und Dr. Eberhardt Kettlitz, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik der Stadt Gudensberg (v.r.n.l.)Vieles lässt sich am einfachsten durch das eigene Erleben verstehen. Deshalb fuhren die Verkehrsplaner Michelle Ries und Dr. Sascha Baron, die Verwaltungsmitarbeiter Ralf Lengemann und Dr. Eberhardt Kettlitz sowie die lokalen Experten Ullrich Horstmann und Olaf Asmer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Chattengau durch Gudensberg. Der ADFC vertritt bundesweit die Interessen der Radfahrer und entwickelt Konzepte für einen attraktiven und sicheren Radverkehr.

Auf der Route durch die Kernstadt liegen verschiedene Problemstellen für den Radverkehr. Sie wurden in der Bürgerbeteiligung für das Stadtentwicklungskonzept „Gudensberg 2030. Fair-nachhaltig-sozial“ benannt. Die Verkehrsplaner begutachteten intensiv die bemängelten Bereiche, um Lösungsmöglichkeiten in ihrem Verkehrsgutachten für die Stadt entwickeln zu können. Sie nahmen die Radwege und Straßen, aber auch die Fußgängerzone im Hinblick auf die Sicherheit der Radfahrenden in Augenschein. Ein erstes Fazit lautete, dass natürlich die gegenseitige Rücksichtnahme aller am Verkehr Teilnehmenden oberstes Gebot ist.

Für das Verkehrsgutachten im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ hat bereits eine umfangreiche Verkehrszählung stattgefunden. Das Gutachten wird jetzt vom Verkehrsplanungsbüro Sweco aus Frankfurt am Main erstellt und anschließend öffentlich vorgestellt.